toto corde, tota anima, tota virtute
Von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft

Gelungene Premiere für Stufenlager

Alle dritten Klassen der Stiftsschule verbrachten die vergangene Woche mit Sport und Spass in Tenero.
Am Montag nach dem Herbstferien machte sich die gesamte dritte Stufe der Stiftsschule mit sechs Lehrpersonen auf nach Tenero ins nationale Jugendsportzentrum. Zum ersten Mal wurde unter der Leitung der Fachschaft Sport ein Stufenlager durchgeführt, an dem rund 70 Schülerinnen und Schüler teilnahmen. Auf dem Programm standen verschiedenste Aktivitäten wie Klettern, Biken, Tanzen, aber auch ein Beachvolley- und Beachsoccerturnier. Dabei konnte die Gruppe auf eine perfekte Infrastruktur der Sportanlage in Tenero zurückgreifen und so einige der Schülerinnen und Schüler auch mit neuen Sportarten in Berührung bringen. Für das leibliche Wohl sorgte die Mensa des Zentrums und natürlich kam an den Abenden die Gemeinschaft nicht zu kurz. Oft wurden die «Werwölfe» losgelassen und viele spielten dieses Spiel mit Eifer und Spass bis zur Nachtruhe.

Da an der Stiftsschule die Klassen nach zwei Jahren gemäss der Schwerpunktfachwahl neu zusammengestellt werden, war es ein wichtiges Ziel des Lagers, diese neuen Klassen zusammenwachsen zu lassen. Deshalb gab es immer wieder auch Aktivitäten im Klassenverband. Darunter waren Kulturausflüge zu den Burgen Bellinzonas oder auf die Isola di Brissago, aber auch ein Nachmittag mit spielerischen Herausforderungen, die nur in der Gruppe gelöst werden konnten und bei denen alle ihre besonderen Fähigkeiten für das ganze Team einbringen mussten.

Ein «freshes» Lager
Im Kontakt mit den Jugendlichen rund um die Uhr konnten auch die begleitenden Lehrpersonen einiges lernen, nicht zuletzt zu angesagten Ausdrücken in der Jugendsprache. Ein Beispiel gefällig? Fazit zum Lager im Schüleroriginalton: «Das war fresh!» Dies sei als grosses Kompliment zu verstehen, nur schwer zu toppen und entspreche etwa der Note 8 auf einer Zehnerskala. Was für die Höchstnote fehlte, war vor allem das passende Wetter. Ab Donnerstag begann es im Tessin zu regnen, unter anderem auch während der gemeinsamen ganztägigen Wanderung durch das Verzascatal. Die Stimmung sank aber wider Erwarten nicht in den Keller. Ein Drittel der Gruppe liess es sich sogar nicht nehmen, am letzten Morgen unter Dauerregen freiwillig auf den Langensee zu gehen, um einen Crashkurs mit dem Stand-Up-Paddle oder Kajak zu absolvieren – natürlich mit vom Sportzentrum bereitgestellten Neopren-Anzügen.

Philipp Lothenbach

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