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1. Platz in der Region Zentralschweiz für “The Crunchy Company”

Im Company-Programme von YES (Young Enterprise Switzerland), an dem dieses Jahr zwei Teams aus der Stiftsschule teilnehmen, stehen nun die 8 regionalen Gewinner fest: Platz 1 der Region Zentralschweiz erreichte „The Crunchy Company“ aus der Stiftsschule Einsiedeln mit ihren Apfelchips.


Die vier Stiftsschülerinnen Julia Stahel, Jil Belser, Katherine Kesselring und Pia Hartvigsen haben sich in den vergangenen Wochen noch einmal mächtig ins Zeug gelegt. Sie erstellten einen Business- und Finanzplan, absolvierten einen fünfminütigen Pitch, in dem sie digital ihre Produkte vorstellten, entwickelten ein Messestandkonzept und bauten ihren digitalen Auftritt auf Social Media aus. Neben der Schule und dem Abschluss ihrer Maturaarbeiten war dieses Pensum auch gar nicht so einfach zu schaffen, so die vier Entrepreneurinnen unisono. Doch mit Teamgeist und guter Zeiteinteilung machte sich die Mühe letztlich bezahlt. Von 33 teilnehmenden Teams der Region Zentralschweiz, zu der auch Luzern, Obwalden und Schwyz gehören, erreichten sie den sensationellen 1. Platz.

Sichtlich stolz sind die beiden Leiter des Kursfaches Unternehmensgründung, Ines Weizenegger (Fachlehrerin für Geographie) und David Jäger (Fachlehrer für Wirtschaft & Recht), die das Programm zum ersten Mal an die Stiftsschule geholt haben und gemeinsam Coaching und Begleitung der Jugendlichen übernahmen. „Im Vergleich mit anderen Schulen, die zum Teil einen Wirtschaftsschwerpunkt haben, haben wir vergleichsweise nur sehr wenige Stunden zur Verfügung. Umso erstaunlicher sind aber die grossartigen Ergebnisse“, so Ines Weizenegger. Selbst mit Wirtschaftsgymnasien oder Mittelschulen mit Wirtschaft als Schwerpunktfach konnten die Stiftschülerinnen mithalten, ja sie zum Teil sogar überholen. „Wir setzen vor allem auf learning by doing“, so die praxisorientierte Kursfachleiterin.

Die Leidenschaft, mit der die vier Damen ihre Company aufgebaut haben, merkt man auch im persönlichen Gespräch. Voller Begeisterung erzählen sie von ihrem „kleinen Baby“, das den enormen Zeitaufwand allemal wert ist. Es sei das Geschmackserlebnis, das ihr Produkt auszeichne. Nein, keine gewöhnlichen Öpfelringli seien das, sondern crunchy Apfelchips, die gsund, aber eben „viel feiner“ als die herkömmlichen Produkte seien. Auch die Zusammenarbeit mit dem Lützelhof der Familie Dillier in Pfäffikon, von dem sie die Rohstoffe beziehen, klappt wunderbar. Dadurch, dass sie bewusst auf Zweitäpfel setzen, kann auch Foodwaste verhindert werden. Der mehrstellige Umsatz belegt auch den ökonomischen Erfolg des Unternehmens. Inzwischen können sich die Mädels auch ein kleines Gehalt auszahlen.

Nach dem Erreichen der TOP 75 und dem gleichzeitigen regionalen Sieg, steht nun die nächste Etappe mit dem Ziel TOP22 an: Normalerweise wäre dies die Teilnahme an einer Handelsmesse, wegen Corona wird diese aber durch digitale Herausforderungen ersetzt. Da werden die vier Unternehmensgründerinnen dann auch eine neue Geschmacksrichtung ihrer Apfelchips vorstellen: Die Sorte „Mojito“, wird wohl auch auf Partys eine gute Figur machen wird.

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